Politik & Aktuelles

Demo Berlin: Tag der Freiheit und Neues von Thorsten Schulte (+Videos)

3. August 2020

Samstag, der erste August 2020 setzte ein deutliches Zeichen. Viele sagen, der Tag habe in Deutschland Geschichte geschrieben. Die Berliner Presse und die Mainstreammedien insgesamt zeigten sich erschrocken und hilflos angesichts der schieren Menschenmassen. Nicht nur, dass verschiedene Medien unverschämterweise pauschal alle Demonstranten als „Coronaleugner“ verunglimpften und in die „Gefährliche-Spinner-Ecke“ verorteten. Es wurde auch penetrant von17.000 bis 20.000 Teilnehmern gesprochen. Es waren aber über eine Million! Die Veranstalter sprechen von 1,3 Millionen. Ein Freund, der sehr gute Beziehungen in die Berliner Polizei hat, bekam unter der Hand gesagt, die Zahl von über einer Million sei durchaus richtig. Und das sieht man auch:

Schon kurz nach Mittag erfuhren die Demoveranstalter aus Polizeikreisen, dass bereits 700.000 bis 800.000 Menschen auf 7,5 Kilometer Länge die Straße des 17. Juni füllten. Das wusste die Presse mit Sicherheit auch und verbreitete ganz bewusst und anscheinend untereinander abgesprochen falsche Zahlen (dann aber stockbeleidigt sein, wenn Leute das Wort „Lügenpresse“ benutzen?).

Wie man an den Vergleichsbildern oben sehen kann, zeigen schon die Luftaufnahmen, dass die Pressezahlen nicht stimmen können. Die angeblichen 20.000 wären 2 Prozent von einer Million. Auf dem unteren Bild sind nicht nur 2% der Menschen vom oberen Bild.

Die öffentlich-rechtlichen Medien hatten alles unternommen, um diese Demonstration von Ankündigung an zu diskreditieren, lächerlich zu machen. Saskia Esken (SPD) ätzte über die „Covidioten“. Noch Mitte der Woche wurde hämisch berichtet, von den angemeldeten 500.000 Teilnehmern, sei man von Seite der Veranstalter auf 10.000 zurückgerudert. Im Verlauf des Vormittags zeigten sich andere Bilder aus Berlin. Der Schock bei den Medien und in der Politik scheint enorm zu sein. „Derzeit befindet sich das Berliner System in Schockstarre und hat noch keine Sprachregelung für das, was gerade geschieht“, meinte ein guter Freund in seinem Posting.

Ab 16 Uhr versuchte die Polizei, die Veranstaltung aufzulösen. Das gelang kaum, denn die Teilnehmer und die Veranstalter blieben standhaft, aber vollkommen unaggressiv. Michael Ballweg und die Initiative Querdenken-711 aus Stuttgart, haben nicht nachgegeben, sie zogen die Veranstaltung weiter durch.

 

Mitten in der Abschlussveranstaltung, um ca. 17 Uhr, besetzte die Polizei dann die Bühne, drehte den Strom ab und drohte sogar mit gewaltsamer Räumung. Dennoch wandte von den Protestierenden keiner Gewalt an. Mitglieder der Demoleitung wurden von der Polizei weggetragen. Eineinhalb Stunden dauerte der zähe Kampf der Polizei gegen das Volk, Hunderttausende skandierten: „Widerstand! Widerstand!“ abwechselnd mit „Wir sind das Volk!“. Es war eine zornige, kämpferische Atmosphäre und fast schon ein Wunder, dass alle gewaltfrei und zurückhaltend blieben.

Thorsten Schulte vor laufenden Handykameras verhaftet, er hatte zu einer Spontandemo vor dem Reichstag aufgerufen. Er schlug vor, eine Menschenkette um den Reichstag zu ziehen. Hier ein Video von der Verhaftung Thorsten Schultes:

Die Umstehenden beschimpfen die Polizisten und rufen „schämt Euch!“. Ein Feuerwehrmann wurde von einem Polizisten niedergeschlagen, Grund unbekannt. Kurz danach wurde auch der Rechtsanwalt Markus Haintz verhaftet, er setzt sich gegen die Corona-Beschränkungen ein und bezeichnet sie als nicht hinnehmbare Grundrechte-Verletzungen. Am gestrigen Sonntag war „der Silberjunge“ aber schon wieder aus der Haft entlassen und gab Querdenken ein Interview im verregneten Berlin:

Auch durch Thorsten Schultes Verhaftung ließen sich die Menschen nicht einschüchtern. Nach wie vor gewaltfrei und diszipliniert setzte sich ein Teil in Bewegung und ging zum nahegelegenen Reichstag. Dort versuchten sie einigermaßen erfolgreich, eine Menschenkette ums Bundeskanzleramt zu bilden. Die meisten aber blieben auf der Straße des 17. Juni. Die Polizei musste in Anbetracht der riesigen Menschenmenge schlicht kapitulieren. Eine Anzeige gegen die Veranstalter ist eigentlich nur noch eine hilflose und sinnlose Schikane. Die Bewegung wird das Bußgeld schnell aufbringen. Wir werden alle spenden, was geht.

Man wird wahrscheinlich später im Rückblick einmal sagen, die Demonstration “Das Ende der Pandemie – Der Tag der Freiheit” wird in die Geschichte der Bundesrepublik als der Anfang einer riesigen Befreiungsbewegung eingehen, die quer durch das Volk reichte.

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