Politik & Aktuelles

Corona – die Zeit danach

28. März 2020

Dass es in Europa und den USA zu einer Verhängung des Ausnahmezustands und zu Notstandsverordnungen kommen wird, habe ich bereits im Jahr 2015 in meinem Buch Was Sie nicht wissen sollen – Band 2 vorausgesagt. In den USA wird dies als „Martial Law“ (Kriegsrecht) bezeichnet. Solche Notstandsgesetze – die in jedem Land etwas anders aussehen und anders genannt werden – setzen die geltenden Grundgesetze außer Kraft und ermöglichen es einem Staat, im Falle der „Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ (state of emergency), das Militär gegen das eigene Volk einzusetzen. Diese Entwicklung war unausweichlich, da wir wirtschaftlich, monetär und politisch am Ende einer Sackgasse angekommen waren. Seitdem laufen wir unentwegt immer wieder mit blutigen Köpfen gegen die Wand und reden uns selbst ein, wir kämen voran.

(von Michael Morris) 

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Was ich jedoch ganz ehrlich nicht kommen sah war, dass die Abschaffung aller Grund- und Freiheitsrechte weltweit und über alle Kontinente hinweg gleichzeitig erfolgen würde. Was ich noch weniger antizipiert habe, ist der Umstand, dass es keinerlei Widerstand von Seiten der Bevölkerung geben würde!

All das, was Menschen rund um den Globus gerade als vermeintlich notwendige „kurzzeitige Maßnahmen“ hinnehmen, wurde akribisch und von langer Hand geplant – darauf habe ich immer wieder und sehr detailliert hingewiesen. Die meisten Menschen haben die Ereignisse des Jahres 2008 nicht verstanden, ebenso wenig der Folgen und Konsequenzen. Sie haben nicht verstanden, was die exzessive Ausweitung der Geldmengen, die beispiellose Nullzinspolitik und das Anschwellen der Derivateblasen bedeutete – und sie haben die Warnungen derer, die es verstanden, nicht ernst genommen.

Der Mensch ist gleichgültig und träge, solange es ihm gut geht, und wenn er doch anfängt, Fragen zu stellen oder aufzubegehren, dann wird er abgelenkt, dann präsentiert man ihm einen vermeintlichen Feind, auf den er all seinen Ärger und all seine Ängste projizieren kann.

Ich darf hier aus meinem eigenen Buch „Fake News“ aus dem 2017 (Seiten 177-178) zitieren, um zu zeigen, dass die gegenwärtige Situation nicht völlig überraschend kommt:

„Im Jahr 2011 waren die heißesten Themen in den USA und in Europa noch die Themen „Geld“ und „Banken“. Angefacht durch die Occupy-Bewegung, die ihren Start an der Wallstreet nahm, demonstrierten Millionen vorwiegend junger Menschen gegen die Diktatur der Banken und gegen eine völlig unmenschliche Form der Wirtschaft. Sie besetzten Parks, Straßen, Brücken, Universitäten und Bankzentralen. „We are the 99 percent“ („Wir sind die 99 Prozent“) schien der Slogan einer neuen aufgeklärten und selbstbewussten Generation zu sein. Dann wurde ihre Bewegung gewaltsam zerschlagen. Zwei Jahre später war davon nichts mehr übrig. Im Jahr 2013 engagierten sich dieselben jungen Menschen mit einem Mal gegen einen angeblich zu hohen CO2-Ausstoß und eine angeblich daraus resultierende Erderwärmung. Die Bankenelite hatte es im Handumdrehen geschafft, aus der Schusslinie zu gehen…“ 

Über Jahrhunderte hinweg reagierten Völker gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit, indem sie die herrschende Klasse gewaltsam stürzten. Doch dafür brauchen sie Personen, die sie als Schuldige ausmachen und benennen können. Es war also ein kluger Schachzug der Geheimen Weltregierung mit Hilfe vermeintlich philanthropischer Vereine und vermeintlich seriöser Wissenschaftler einen Feind zu etablieren, der nicht sichtbar und nicht greifbar war. Man lenkte erst von den Banken und ihren Besitzern ab, indem man andere Feinde wie Russland oder den Iran zu etablieren versuchte, doch der Erfolg war durchwachsen. Zu viele Menschen durchschauten das plumpe Spiel und fielen nicht mehr auf die Kriegsrhetorik unglaubwürdiger Politiker herein. Also musste ein anderer, neuer, raffinierterer Feind her.

Von 2013 bis 2020 wurde in akribischer Kleinarbeit ein lebenswichtiges Spurengas, Kohlenstoffdioxyd, zu einer lebensbedrohenden Gefahr aufgebauscht – gegen alle Fakten und gegen jegliche wissenschaftliche Vernunft. Jeder, der in der Schule das Prinzip der Photosynthese gelernt hatte, hätte wissen müssen, dass CO2 die Grundlage allen Lebens auf Erden ist, aber vernetztes Denken wurde den satten Wohlstandsbürgern über Jahrzehnte hinweg erfolgreich abtrainiert. In seinem prophetischen Roman „1984“ nannte George Orwell diese Vorgehensweise „Doppeldenk“, also die bewusste Verdrehung der Tatsachen ins Gegenteil, um die Menschen gänzlich zu verwirren, bis sie es einfach aufgaben, nach „Wahrheit“ zu suchen. Und wenn man eine Lüge oft genug wiederholt, wird sie irgendwann von vielen als Wahrheit akzeptiert. Umso mehr, wenn man mit dem bevorstehenden Untergang der Welt oder unserer Zivilisation droht! Dass das funktioniert, haben Sektenführer rund um den Globus immer wieder beweisen.

Diese alt bewährte Technik nennt sich im militärischen Bereich „Shock-and-Awe-Taktik, also schockieren und einschüchtern! Das Shock-and-Awe-System, diese organisierte und systematische Verdrehung der Tatsachen, ist für einfach und klar denkende Menschen nicht durchschaubar, weil es letztlich keiner Logik folgt, sondern ausschließlich darauf abzielt, aggressiver und schneller zu sein als die Gegenseite, und dadurch zu verwirren und einzuschüchtern. Ein normaler Mensch, der Gefühl und Mitgefühl empfinden kann, steht diesem aggressiven Lügengespinst völlig überwältigt gegenüber und wendet sich fassungslos und verunsichert ab. Nur wenige durchschauen das System, und die meisten davon kapitulieren davor, weil es ihnen graut. („Was Sie nicht wissen sollen – Band 2“ Seite 213f)

Das Experiment mit dem unsichtbaren Feind war ein voller Erfolg. Am Ende liefen die Lemminge sogar völlig euphorisiert einem schwedischen Mädchen hinterher, das sich nach eigener Aussage in einem permanenten Zustand der Panik befindet. Sie schlugen auf jeden ein, der es wagte, ihre neue leere Pseudoreligion zu hinterfragen. Ein kleiner Teil der Bevölkerung war imstande, dank seiner vermeintlichen, von den Medien gedeckten moralischen Überlegenheit, die große Mehrheit zu terrorisieren und wie in einer Diktatur mundtot zu machen.

Für die Geheime Weltregierung war damit im Jahr 2020 der Punkt gekommen, an dem sie wussten, dass sie mittels ihrer moralischen Guerilla und deren angeschlossenen NGOs alles durchsetzen konnten, was sie wollten. Es war der perfekte Zeitpunkt, um das bereits klinisch tote Währungs- und Wirtschaftssystem geordnet und gezielt so zum Einsturz zu bringen, dass die Reichen und Eingeweihten genügend Zeit hatten, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen und eine neue Währung zu etablieren, von der vor allem sie profitieren würden.

Der Clou bei der Sache aber ist, dass es für den gegenwärtig stattfindenden geordneten Zusammenbruch des Wirtschafts- und Währungssystems – und aller daraus resultierender Verwerfungen für die Mittel- und Unterschicht – keinen Schuldigen gibt, weil es als so etwas wie „Höhere Gewalt“ dargestellt wird. Kein Politiker, kein Manager und kein Banker kann dafür verantwortlich gemacht werden, wenn Milliarden Menschen rund um den Globus ihren Job, ihre Ersparnisse, ihre Freiheitsrechte und ihre Zukunft verlieren werden. Am Ende wird der Euro und die EU nicht am Missmanagement der Verantwortlichen gescheitert sein, sondern an einem Virus – einfach genial!

Als das weltweite Finanzsystem im Herbst 2008 in sich zusammenbrach, hatte das die Reichen und Mächtigen offenbar zum falschen Zeitpunkt getroffen. Also zwangen sie die politischen Marionetten dazu, einen klinisch Toten so lange scheinbar am Leben zu erhalten, bis man im Hintergrund all seine Konten geplündert und all sein Hab und Gut untereinander aufgeteilt hatte. Man peitschte den Goldpreis nach unten und die Immobilien- und Aktienpreise nach oben. Dann wurde ein weltweit vernetztes Wirtschafts- und Finanzsystem völlig skrupellos auf Kommando, wie ein voll besetzter ICE, an die Wand gefahren. All das in dem Wissen, dass dies den ahnungslosen Fahrgästen sehr viel Leid und Schmerz zufügen würde. Die Architekten dieses Crashs und der darauf folgenden Neuen Weltordnung aber waren davor still und unauffällig im letzten Bahnhof ausgestiegen.

Dabei waren einige Mitwirkende dieses teuflischen Plans immerhin so nett, uns immer wieder kleine Hinweise zu geben, weil sie gerne mit uns spielen. Ich habe immer wieder versucht, diese Hinweise wie ein Puzzle für meine Leser zusammenzusetzen und in leicht verständliche Sprache zu übersetzen. Ich kann hier aus Platzmangel nur einige wenige herauspicken. So etwa, als die Schweiz im Herbst 2011 den Euro nach monatelangen Verlusten vorübergehend rettete, indem sie die eigene Währung bei 1:1,20 an den Euro band. (siehe Fake News Seiten 100ff) Die Amerikaner stabilisierten (oder manipulierten) parallel dazu den Goldpreis, der zuvor jahrelang gestiegen war, womit sie ihre eigene Währung retteten. Bereits an dieser Stelle war der Euro und damit die Euro-Zone und die gesamte EU am Ende – doch kaum jemand wollte es wahrhaben. Es ging nur darum, Zeit zu gewinnen.

Im Jahr 2012 wird erstmals von offizieller deutscher Seite laut über eine Abschaffung des Bargelds gesprochen. Gleichzeitig veröffentlicht die Bundesregierung ihren „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“, in dem ab Seite 56 genau durchexerziert wird, welche Auswirkungen eine Corona-Pandemie hätte und wie damit umzugehen sei. Seit genau jenem Jahr übt die Schweizer Armee regelmäßig (Manöver «Stabilo Due») für den Ernstfall eines Zusammenbruchs der EU und eines daraus resultierenden Ansturms auf die Eidgenossenschaft. 2016 rief die deutsche Bundesregierung die eigenen Bürger dann dazu auf, Lebensmittelvorräte anzulegen und sich auf Ausgangssperren vorzubereiten. Die Hinweise waren alle da! Nichts von dem, was gerade passiert, hat die Verantwortlichen überrascht!

Anfang Oktober 2019 spielte die Bill & Melinda Gates Stiftung schließlich mit anderen „Philanthropen“ unter dem Titel „Event 201“ das Szenario einer weltweiten Corona-Pandemie durch, bei der laut Schätzung der Beteiligten etwa 65 Millionen Menschen sterben würden. Wenige Wochen später brach die Corona-Pandemie in China aus. Zufälle gibt es, da staune selbst ich!

Damit wären wir beim Titel dieses Artikels angelangt: die Zeit danach! Ja, es hat schon etwas Bemerkenswertes, dass nun so viele Menschen versuchen, in dem über sie verhängten Hausarrest (Kriegszustand) – dessen Folgen sie offenbar noch nicht ganz begriffen haben – etwas Positives zu sehen. Es ist putzig, dass sie nun kreative Wege suchen, mit der Ausnahmesituation umzugehen, lustige Videos und Fotos posten und alternative Wege suchen, um Geld zu verdienen. Und es ist erstaunlich, wie oft sie darüber sprechen, dass „danach“ nichts mehr so sein wird wie davor – und das, obwohl sie weiter davon ausgehen, dass nach Ostern alles wieder vorbei sein wird! Doch mittlerweile sprechen „Experten“ immer öfter davon, dass der Lockdown etwa ein bis zwei Jahre dauern müsste, um wirklich nachhaltig und wirkungsvoll zu sein. Ich bin gespannt, ob all jene „Prominenten“, die sich nun wichtig tun, dann immer noch unter dem Hashtag „staythefuckhome“ posten, oder ob sie weinend zusammenbrechen werden, so wie sie es bei „Promi-Big-Brother“ schon nach wenigen Tagen tun? 

Was die braven Bürger mit „danach wird nichts mehr so sein wie zuvor“ meinen ist, dass ihre Vorstellungskraft immerhin soweit reicht, dass sie antizipieren, dass sich die Wirtschaft und unser soziales Verhalten „nachhaltig“ verändern werden – und da haben sie recht. Was sie jedoch völlig unterschätzen, ist das Ausmaß der Veränderung, denn lassen Sie mich eines ganz klar und unmissverständlich feststellen: EIN „DANACH“ WIRD ES NICHT GEBEN, nicht wenn wir all das weiter widerstandslos über uns ergehen lassen!

Was ich damit meine? Nun, glauben Sie ernsthaft, dass die Reichen und Mächtigen dem Fußvolk seine Freiheit und seine Grundrechte freiwillig zurückgeben werden, wenn dieses noch nicht einmal den geringsten Widerstand gegen den Entzug seiner verfassungsgemäßen Rechte leistet? Glauben Sie ernsthaft, dass die lückenlose Überwachung jedes Einzelnen mittels Handyortung wieder zurückgefahren wird, wenn Sie dagegen keinen Protest einlegen?

Der deutsche Gesundheitsminister hat bereits Wochen vor dem Ausbruch einer angeblichen Covid19-Pandemie laut über Zwangsimpfungen gesprochen und in Dänemark darf das Militär ab sofort Zwangstests, Zwangsimpfungen sowie Zwangsbehandlungen anordnen. Als ich in meinem ersten Buch darüber geschrieben habe, hielten das noch viele für Spinnerei!

Mancherorts wird in Deutschland kein Bargeld mehr angenommen, weil sich darüber angeblich Viren übertragen ließen. Dass das ungesetzlich ist, weil Bargeld immer noch das einzig gesetzliche Zahlungsmittel ist, scheint an dieser Stelle niemanden zu interessieren. Es wird deshalb kein „danach“ geben, weil der Ausnahmezustand nicht mehr enden wird. Warum sollte er enden, wenn alle brav und bereitwillig mitspielen? All das hat sich lange und deutlich angekündigt. So hatte erst vor kurzem die EU den „Umwelt-Notstand“ ausgerufen, einfach nur um zu testen, wie die Menschen darauf reagieren. Und sie haben nicht reagiert, also ging man den nächsten Schritt. Nun kann jeder Staat privates Eigentum konfiszieren und Menschen zu Zwangsarbeit verdonnern. Wer sich einer möglichen Ausgangssperre widersetzt, kann inhaftiert werden – ganz ohne Prozess. Doch das ist nur der Anfang!

Ich möchte an dieser Stelle nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen, aber wenn ich sehe, dass diese vermeintliche „Corona-Pandemie“, bei der bislang nur ein Bruchteil der Menschen starben, die jedes Jahr der normalen Grippewelle zum Opfer fallen, bereits seit 2012 in Planung ist und im Oktober 2019 von Bill Gates und Konsorten detailliert durchgespielt wurde, dann wirft das bei mir Fragen auf. Wenn ich gleichzeitig weiß, dass das federführende Organ in dieser Situation, die WHO, von Bill Gates als deren größter Geldgeber dominiert wird, dann regen sich bei mir Zweifel am gängigen Narrativ.

Wenn ich sehe, unter welch dubiosen Umständen die Zahlen über angebliche Covid19-Opfer zustandekommen dann denke ich, dass bei jedem halbwegs gebildeten Menschen alle Alarmglocken läuten müssten – und der Druck auf Politik und Medien deutlich steigen müsste. Und wenn Sie mein Buch Was Sie nicht wissen sollen – Band 2 gelesen haben, dann erinnern Sie sich vielleicht an eine bemerkenswerte Aussage, die eben jener Bill Gates am 18. Februar 2010 bei der kalifornischen TED-Konferenz im Zuge seines Vortrag unter dem Titel „Innovating to Zero!“ getätigt hatte und in der er vorhersagte, dass wir bald 9 Milliarden Menschen auf diesem Planeten sein würden, was viel zu viel sei, und dann sagte er: „Nun, wenn wir bei den neuen Impfstoffen, bei der Gesundheitsversorgung, der Fortpflanzungsmedizin ganze Arbeit leisten, dann können wir diese Zahl vielleicht um 10 bis 15 Prozent verringern!“

Also, wer der Grundrechenarten mächtig ist, kann sich sowohl Gedanken zu den Covid19-Zahlen des Robert Koch-Instituts und der WHO machen, als auch zu denen von Bill Gates. Die Weltbevölkerung beträgt derzeit knapp 7,8 Milliarden Menschen – nur so als Anhaltspunkt. Und wer nur bis sechs zählen kann, könnte sich zumindest mit dem „5-Stufen-Modell der Trauer“ nach Kübler-Ross befassen, das ich frei interpretiert in 6 Stufen einteile und das nicht nur für den physischen Tod, sondern für jede Form einschneidender und gravierender Veränderungen gilt:

  1. Leugnen – man ignoriert die Realität und will nicht wahrhaben, dass eine Situation so ist, wie sie ist, dass sich etwas verändert. Um im Außen nicht ständig daran erinnert zu werden, neigen viele Menschen in der Phase des Leugnens oft dazu, sich zurückzuziehen, sich zu isolieren.
  2. Verwirrung – wenn man so massiv mit der Veränderung konfrontiert wird, dass man sie nicht mehr leugnen kann, sehen sich viele Menschen mit einer inneren Leere und mit Orientierungslosigkeit konfrontiert. Das macht vielen Menschen Angst.
  3. Zorn – die Angst vor dem Nichts, vor dem Unbekannten, vor dem Verlust alles Vertrauten führt oftmals zu einer Abwehrreaktion, zu Wut, Aggression oder Verzweiflung.
  4. Verhandeln – wenn die Gegenwehr nachlässt, weil man keine Kraft mehr hat, dann versucht man oft, sich stückchenweise an die Realität anzupassen, sie nur in Teilen zu akzeptieren, aber „nur ein bisschen Tod“ ist nicht möglich.
  5. Schmerz – wenn man verstanden hat, dass Gegenwehr zwecklos ist, dass man der Realität ohnmächtig ausgeliefert ist und ihr nicht entrinnen kann, dann führt dies oft zu Depression, Leid oder Trauer.
  6. Zustimmung – erst wenn man den gesamten Zyklus des Widerstands hinter sich gelassen und sich vollständig in die neue Situation ergeben hat, beendet man das Leiden, den Kummer und die Qualen.
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Ich würde sagen, wir befinden uns gegenwärtig irgendwo zwischen Stufe 1 und 2. Wenn die Menschen nach Ostern erkennen, dass es kein „danach“ mehr geben wird, dann werden wir schlagartig zu Stufe 3 übergehen, dann wird es richtig „spannend“. Der Rest wird sich daraus ableiten, ob und wann die Menschen anfangen, eigenständig zu denken und daraus resultierend zu handeln. Natürlich kann man weiterhin tatenlos zusehen und abwarten, ob die oft zitierten „Weißen Ritter“ doch noch kommen und die „bösen Buben“ in den Kerker stecken. Man kann darauf hoffen, dass das Gute das Böse ganz von selbst besiegt, doch da fast alle unter uns begeistert die Harry Potter-Filme und dergleichen gesehen haben, kann ich nur sagen, dass der Kampf „Gut gegen Böse“ real ist und genau jetzt in die Endphase geht. Da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er zögert und abwartet oder handelt.

Absatz 4 im Artikel 20 des deutschen Grundgesetzes von 1968 besagt: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese (staatliche) Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Das bedeutet, dass jeder Mensch unter bestimmten Umständen dem Staat den Gehorsam verweigern darf – wenn nicht sogar verweigern muss, um die eigentliche staatliche Ordnung wiederherzustellen. Der legitime Widerstand gegen staatliche Organe setzt grobe Ungerechtigkeiten oder schwerwiegendes staatliches Fehlverhalten voraus, sowie die Aussichtslosigkeit, mit juristischen Mitteln dagegen erfolgreich vorzugehen. Zum Widerstandsrecht unterscheidet sich der Zivile Ungehorsam dadurch, dass er keine gewaltsamen Mittel erlaubt, und sich eher auf einzelne Bereiche bezieht als gegen ein ganzes System. Man bekommt im Leben nur wenig geschenkt – das meiste muss man sich erarbeiten!

„Es gibt einen chinesischen Fluch, der da lautet: ‚Mögest du in interessanten Zeiten leben!‘ Ob wir es wollen oder nicht – wir leben in interessanten Zeiten …“ (Robert F. Kennedy)

Ihr Michael Morris


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