Politik & Aktuelles

Die Kirche und die neue Weltordnung: Der demographische Zusammenbruch des Westens ist geplant

18. Juli 2018

Familie und katholische Kirche sind mächtigste Gegner vom Mythos »Umweltschutz« als gnostische Religion.

Kräfte einer neuen Weltordnung beeinflussen den Vatikan in höchsten Rängen, um die Kirche an ihrer Agenda mitwirken zu lassen, Europa – wie wir es kennen – zum Einsturz zu bringen.

Der demographische Zusammenbruch der Gesellschaft durch Massenabtreibung und Masseneinwanderung der letzten Jahrzehnte solle die unerlässlichen Bedingungen für die Notwendigkeit einer neuen Weltordnung stellen.

Dies erklärte Ettore Gotti Tedeschi bei der ersten internationalen Konferenz der Akademie Johannes Paul II. für menschliches Leben und die Familie.

Tedeschi ist italienischer Wirtschaftsfachmann und diente als Präsident der Vatikanbank von 2009-2012 um finanzielle Korruption im Vatikan zu entlarven und unschädlich zu machen.

„Der demographische Kollaps wurde ohne Zweifel geplant. Es ist undenkbar, dass die Entscheidungsträger in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt nicht wussten, was sie auslösen würden, wenn sie das Leben und das Naturgesetz ablehnten,“ erklärte Tedeschi bei der Konferenz.

Völker sollen mit dem „Überbevölkerungs-Mythos“ überzeugt werden, dass die Menschheit zu groß sei, damit die Bevölkerungen der Erde „überzeugt“ werden, eine globale politische Weltanschauung zu übernehmen.

In dieser Weltanschauung sollen die Nationalstaaten durch eine Weltregierung abgelöst und ein „gnostischer Umweltschutz“ als „universale Religion“ propagiert werden.

Die Wirtschaftskrise wurde dem Bankier gemäß durch einen „Zusammenbruch“ an Geburten ausgelöst, der bewirkte, dass Familien nicht mehr genug Kinder haben, um finanzielles Wachstum zu garantieren. „Zwei Kinder pro Familie ist null Wachstum, was bedeutet, dass der BIP aufhört zu steigen.“

Regierungen wollten dieses Problem „lösen“ indem sie wachsenden Konsum förderten und wirtschaftliche Produktion ins Ausland– vor allem Asien – verlegten, fügte Tedeschi hinzu.

Der demographische Zusammenbruch bringe eine Alterung der Gesellschaft mit sich, und darum müssten die Staaten Steuern erhöhen, um für die Rentenkosten aufzukommen, erklärte Tedeschi, was ganz allgemein die Wirtschaft zum Erliegen bringe. „Sie [die Wirtschaft] scheint zwar zu wachsen, aber dies ist ein großer Bluff, der in den letzten 30 Jahren erfunden wurde.“

Gotti Tedeschis Meinung ist, dass es sich um keinen Zufall handelt: „Wirtschaft ist ein hervorragendes Überzeugungsmittel; sie ist das beste Argument dafür, Völker auf der ganzen Welt, eine Entscheidung anzunehmen.“

Zentraler Angelpunkt sei der „Kissinger-Report“ gewesen, der die Kultur „homogenisieren“ wollte, indem die Religion relativiert und „religiöser Synkretismus“ gefördert wird.

Auch in den Vatikan sickerten dieserart Denktrends: Durch die wiederkehrenden Themen der „Armut“, der „Einwanderung“ und der „Umwelt“ in der Regierung von Papst Franziskus, würden Katholiken vom „Geiz der Banker“ überzeugt, zudem, dass der Mensch der „Krebs der Natur“ sei. Der wahre Grund der Krise sei allerdings der Zurückgang der Geburten.

„Gnostische“ Propheten dieser Ideologien seien Personen wie Paul Ehrlich, Jeffrey Sachs und Ban Ki-moon, von denen alle – teils zum ersten Mal – in den Vatikan eingeladen wurden, um Konferenzen zu halten und Beziehungen zu stärken. Somit befalle eine „anti-katholisch Gnosis“ das Herz der Kirche.

Der mächtigste Gegner der Neuen Weltordnung sei die Familie, da sie „Bildung, Autonomie und Unabhängigkeit“ vom Staat ermögliche. Ihr zweitgrößter Gegner sei die Kirche. Genau darum schlichen sich die „gnostischen Propheten“ in die Kirche in, um die „Weltschöpfung in den Hallen des Vatikans neu zu schreiben.“

Was könne die katholische Kirche tun? „Die Kirche wird entweder zusammenbrechen oder isoliert werden.“ In ihrer Verantwortung aber liege, für die Familie einzustehen und den „fake news“ von Überbevölkerung und übertriebenem Naturschutz mit einem gesunden Verständnis des Wertes der Schöpfung entgegenzutreten.

 


Dieser Beitrag erschien zuerst auf FreieWelt.net