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Schulz interessiert sich für UFO-Akten, bevor er von den Wählern auf den Mond geschossen wird

11. August 2017

Das ist ja ganz was Neues: Der heilige Martin interessiert sich für UFO-Akten und will überlegen, ob er die deutschen Akten freigibt, wenn er Kanzler wird. Vorausgesetzt, man schenkt diversen Internet-Seiten Glauben.

Nehmen wir einmal an, es wäre was dran.

Mal davon abgesehen, dass ein Wahlsieg der SPD galaktisch weit weg erscheint, ist der Gedanke nicht uninteressant. Da braucht „Herr“ Schulz  gar nicht weit weg zu reisen. Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre, als ich in Aachen, der Nachbarstadt von Schulzens Heimat Würselen, Reporter der damals auflagenstärksten Tageszeitung Deutschlands war, gab es im benachbarten belgischen Eupen UFO-Sichtungen, die die ganze Gegend in Atem hielten. Es war die Rede von am Himmel erscheinenden Dreiecken, die ein rotierendes, rotes Licht in der Mitte hatten. Belgische Kampfpiloten stiegen auf, um die Objekte zu verfolgen. Polizisten am Boden sahen die unheimlichen Dreiecke ebenfalls und schlugen Alarm.

Auch im benachbarten Aachen wollten hunderte von Zeugen diese Beobachtungen gemacht haben.

Schnell waren wieder die üblichen Beschwichtiger und Glattbügler zur Stelle, die alles mit optischer Täuschung, Halluzination oder Naturphänomenen erklären wollten.

Doch dagegen sprach das belgische Militär, das über eindeutige Radaraufnahmen verfügte und von einer Bedrohung erzählte. Die belgische zivile UFO-Beobachtungsstelle strengte Analysen und fertigte wissenschaftliche Ausarbeitungen an. Ergebnis: Am Himmel über Eupen tue sich Unerklärliches. Man sprach offen von einer „außerirdischen Bedrohung“. Bei ihren Erklärungsversuchen widersprachen sich offizielle Stellen immer wieder. Schließlich wurde das Thema aus der Öffentlichkeit entfernt und totgeschwiegen.

In dem Buch „UFO-Welle über Belgien“ berichten mehrere Dutzend Augenzeugen, darunter Polizisten, die auf genaue Beobachtungen geschult sind, von den riesigen Dreiecken, die auf der Unterseite ein rotierendes, rotes Licht gehabt haben sollen  und leise surrten. Gleißende Scheinwerfer tasteten nachts die Gegend ab. Auch in Höhe der Gilleppe-Talsperre (Belgien) wurden die riesigen Dreiecke gesichtet. Hunde bellten und jaulten oder verkrochen sich unter dem Tisch.

Einen tiefen Einblick in die Materie bietet das 696 Seiten starke Buch „UFO-Welle über Belgien“,  das in deutscher Übersetzung erstmals im Jahr 1993 bei Zweitausendeins erschien. In dem Werk werden Augenzeugen zitiert sowie hohe Militärs. Unter der Kapitel-Überschrift „Die entscheidenden Sichtungen vom 29. November 1989“  setzen die Autoren „Chronik einer Sichtungswelle“, „Rätselhafte Dreiecke in Belgien und andernorts“, bevor sie sich mit der „Luftfahrthypothese“ beschäftigen. Schließlich endet das Buch mit „Radaraufzeichnungen“ .Das Werk ist in zahlreiche Unterkapitel unterteilt und bietet einen kompletten Einblick in den damaligen Stand der UFO-Forschung. Das Militär, das Abfangjäger auf den Kurs der UFO`s schickte, sprach von einer echten Bedrohung, die nicht aus unserer Zivilisation stammen könne. Auf S. 576 haben die Autoren ein Protokoll zitiert, das sich folgendermaßen liest: „BRÜSSEL, 31.März 1990 DAUER: 2 MINUTEN, 10  SEKUNDEN: In der später berühmt gewordenen „Nacht der F-16“ vom 30. auf den 31. März konnte Marcel Alfarano  von einem mutmaßlich fliegenden Dreieck die ersten Bilder aufnehmen, die dann durch die Medien gingen“.

Zahlreiche Fotos untermauern die Sichtungen. Das Buch endet auf S. 694 mit der Schlussfolgerung: „Der Tag wird gewiss  kommen, da man dem Phänomen mit Hilfe von hochentwickelten Ortungs- und Aufzeichnungstechniken wird begegnen können, die keinen Zweifel an seinem Ursprung mehr lassen.  (…) Ein Geheimnis ist es nach wie vor geblieben. Aber es existiert, es ist real. Allein dies ist schon eine wichtige Schlussfolgerung.“

Bis es soweit allerdings ist, hat man Schulz und die SPD längst auf den Mond geschossen.

Bild: schlechte Kollage von Hanno Vollenweider – Martin Schulz wird freuestrahlend von Außerirdischen entführt und wird neuer Jar Jar Binks


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