Politik & Aktuelles

Polizeinotstand – Ausbilder klagen: Immer mehr Bewerber unsportlich und zu dumm!

7. August 2017

(Ein Kommentar von Udo Schulze)

In Deutschland werden dringend neue Polizisten benötigt. Die Politik macht Druck, nachdem sie – besonders in rot-grün regierten Ländern – die Polizei kaputtgespart hat. Aber woher sollen die jungen Leute kommen? Ihr Bildungsniveau lässt zu wünschen übrig, bemängeln zahlreiche Praktiker, ebenso wie ihre soziale Kompetenz. Hinzu komme die körperliche Untauglichkeit. Woher soll die Fitness auch kommen, wenn Turnhallen mit Asylanten über inzwischen Jahre hinweg belegt werden, woher soll die soziale Kompetenz kommen, wenn sie den Schülern nicht vermittelt wird?

Die Dozenten an den Polizeischulen schlagen inzwischen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn die neuen Schüler ihren Dienst antreten. Siehe Bericht im „Merkur“, vom Januar diesen Jahres, „Polizeibeamter über junge Kollegen: ‚Und solche Menschen dürfen Waffe tragen'“.

Dieser Notstand macht sich besonders in Berlin bemerkbar. Zum Vergleich: Zu Zeiten der Berliner Mauer hatte die dortige Polizei eine Personaldichte, die fast der New Yorks entsprach, weil die Polizei im Fall der Fälle auch militärische Aufgaben hätte übernehmen müssen. Nun wollen wir nicht in Mauerzeiten zurückfallen, aber Terror und Straßengewalt fordern die Polizei gerade in der Hauptstadt immer mehr. Natürlich gibt es noch Elitebeamte – aber die sind meist mit dem Schutz der Politiker beschäftigt. Der Rest der Bevölkerung kann sehen, wo er bleibt. Hinzu kommt, dass in den kommenden Jahren einige tausend Beamte in Pension gehen. Was dann?

Bereits seit Jahren fordern die Gewerkschaften die Zahl der Neueinstellungen drastisch zu erhöhen. Und seit Jahren verschließen die Politiker die Augen vor dieser Entwicklung. Siehe Bericht im „Merkur“, vom April 2016, „Polizeigewerkschaften fordern bessere Ausrüstung und mehr Personal“.

Nun wissen wir ja, dass die Polizei bei den linksgerichteten Kräften im Land kein hohes Ansehen genießt. Erinnern wir uns an das künstliche Theater, als in München ein Mann in der S-Bahn Menschen angriff, randalierte und anschließend einer Polizistin die Waffe entriss und der Frau in den Kopf feuerte.

Auch im Ruhrgebiet, wo der Autor dieses Artikels herstammt, herrscht der tägliche Ausnahmezustand bei der Polizei, tanzen die Asylanten den Beamten auf der Nase herum. Siehe „Focus“, vom Juli 2015, Beamte warnen vor „No-go-Areas“ – Wo sogar die Polizei Angst hat: Im Ruhrgebiet wollen Banden ganze Viertel übernehmen“.

Hinzu kommen die einheimischen Verbrecher, die ebenfalls die Polizei in Atem halten. Auch vermehrte Wohnungseinbrüche machen – besonders in NRW – den Beamten zu schaffen. Siehe Bericht in „Die Welt“, vom Juli 2015, Polizei überfordert von Anstieg der Einbruchszahlen“

Altgediente Polizisten beklagen die Respektlosigkeit, die ihnen gegenübergebracht wird. Und daran beteiligen sich Jugendliche wie Familienväter, Einheimische wie Ausländer. Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert mehr Respekt gegenüber den Beamten; diese Erziehung zum Respekt müsse bereits in der Schule beginnen, wohin einige der für die Polizeimisere in Deutschland verantwortliche Politiker noch einmal zurückkehren sollten.

Bild: Oldtimer Polizeiauto VW Käfer / Wikipedia


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