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Katzenhochzeit – ein satirischer Kommentar zur „Ehe für alle“

5. Juli 2017

Jetzt sind schwule und lesbische Paare vor dem Gesetz als Ehepaare zu behandeln. Das war der letzte Coup der SPD in der Bundesregierung, bevor sie von dort vermutlich verschwindet. Als hätten sie es geahnt, haben sich Linke, Grüne und SPD (wo ist da eigentlich der Unterschied?) in einer konzertierten Aktion dazu entschlossen, dieses Gesetz einzuführen, bevor es im September dann voraussichtlich in die Opposition geht.

Also kann inzwischen jeder jeden heiraten, irgendwann ist das auch mit Sicherheit bei Tier und Mensch möglich, wenn sich diese absurden Ideen der linksvergammelten Parteien durchsetzen. Das wäre allerdings gar nicht so schlecht. Ich stelle mir gerade vor, ich würde mit meinem Kater Pedro eine Ehe eingehen wollen. Ich reiche ihm eh das Essen, lasse ihn rein und raus (ich bin nämlich für ihn so eine Art Pförtner), wasche seine Decken und Kissen, sonntags bekommt er ein Ei. So lässt es sich doch leben, denkt er.

Gestern Abend beim Fernsehen schaute er mich nachdenklich an, und ich wusste sofort, was er wollte – Hochzeit! Ich überlegte eine Weile und gab dann zu bedenken, dass das nicht so einfach wäre. Mit dem Trauschein sollte es bei dieser Regierung kein Problem sein, da kommt was ganz anderes auf uns zu, nämlich das Fest selber.

Da käme bestimmt der dicke Kater von gegenüber, der immer so viel trinkt und dann ausfallend wird. Von oben die beiden Jungkater wären auch dabei, wobei die ja ganz nett sind. Und wer schafft das ganze Essen heran? Ich natürlich wieder, da sind die Rollen schon klar verteilt, ich muss einkaufen, alles vorbereiten, die Getränke besorgen und nebenbei auch noch hübsch sein, während der Herr mal einen Spaziergang durch die Gemeinde unternimmt und womöglich anderen Weibern noch schöne Augen macht. So geht es nicht, mein Lieber, gegessen wird zuhause, damit das klar ist!

Auf die Gästeliste kommen natürlich auch die Politiker, die für dieses Wunder gesorgt haben. An erster Stelle das Maasmännchen, das sich im Fall Lohfink so stark gemacht hat. Für ihn besorgen wir sogar einen extra hohen Kinderstuhl, einen Thron sozusagen, damit er auch an die Leckereien auf dem Tisch kommen kann. Und die etwas breit geratene Dame von den Grünen (keine Angst, es ist genug zu essen da) mit ihrer Freundin, die immer den Eindruck macht, als hätte sie in eine besonders saure Zitrone gebissen. Auch der schwäbische Türke, der immer so entsetzt die Augen aufreißt, ist eingeladen, und die Ex-Generalsekretärin der SPD, wie hieß die noch gleich, kommt bestimmt auch.

Also, das überlege ich mir noch gründlich, ob die alle kommen können, das kostet eine Stange Geld, die bei vielen von uns Deutschen nicht mehr vorhanden ist, eher schon bei den „Gästen“ der Bundesregierung.

Das sollte auch die SPD machen, nämlich überlegen, aber damit scheint es aus zu sein. In dem Bewusstsein, nicht mehr lange am Ruder zu sein, wollen sie kurz vor dem Abrutschen in die Versenkung dieser Gesellschaft noch richtig einen mitgeben. Sozusagen das Abschiedsgeschenk, damit auch alle weiter an sie denken – die Ehe für alle!. Das Bunte hat eh ausgedient, darüber sind sich die Sozen voll im Klaren, deswegen holen sie noch einmal zum Rundumschlag aus – wenn sie dabei mal kein Schleudertrauma erleiden.

Sie gleichen einem schwerkranken Patienten, dem das Ende droht, und wollen noch einmal eine Tat verwirklichen – für die Nachwelt sozusagen –, damit sie auch ja nicht vergessen werden. Da kommt es ganz gelegen, auf Nebenkriegsschauplätze auszuweichen, um von der katastrophalen Asylantenpolitik dieser Partei abzulenken, allerdings wird das für die Ideen der SPD gefährlich, wenn  die Hochzeitseuphorie verflogen ist und man sozusagen aus den rosa Wölkchen auf den Boden der Tatsachen aufprallt. Das ist der Fall, wenn noch mehr Terroristen muslimischen Glaubens hierher kommen und unsere Sozialsysteme plündern, Recht nach barbarischen Vorstellungen sprechen und die deutschen Schwulen und Lesben mal eben einen Kopf kürzer machen, wie es in ihrer hinterwäldlerischen Heimat an der Tagesordnung ist.

Man muss sich schon entscheiden, ihr SPDler: entweder Freiheit oder Scharia in Deutschland. Darüber können wir ja mal nach der Hochzeit reden.


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